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Lokale Sichtbarkeit

Firma bei Google eintragen

Der Eintrag ist kostenlos — dauerhaft, nicht nur im ersten Jahr. Google schreibt das selbst so: Sie können Ihr Unternehmensprofil kostenlos hinzufügen. Angelegt ist es in etwa 20 Minuten, bestätigt meist innerhalb von ein bis zwei Wochen. Wer Sie anruft und Geld dafür verlangt, gehört nicht zu Google.

In vier Schritten eingetragen

01Profil anlegen

Auf google.com/business mit einem Google-Konto anmelden und den Firmennamen eingeben. Falls Google Ihr Unternehmen schon kennt — etwa aus Kartendaten — beanspruchen Sie den bestehenden Eintrag, statt einen zweiten anzulegen.

02Kategorie und Gebiet

Die Hauptkategorie ist die wichtigste Einstellung überhaupt: Sie entscheidet, bei welchen Suchen Sie auftauchen. „Dachdecker“ statt „Bauunternehmen“. Wer beim Kunden arbeitet, gibt statt einer Adresse ein Einzugsgebiet an.

03Bestätigen lassen

Google prüft, ob es Sie wirklich gibt — per Postkarte, Telefon, E-Mail oder Video, je nach Branche. Bis dahin ist das Profil unsichtbar. Die Postkarte braucht meist ein bis zwei Wochen.

04Ausfüllen

Öffnungszeiten, Leistungen, Telefonnummer, Website und echte Fotos. Ein Profil mit Bildern und vollständigen Angaben wird deutlich häufiger angeklickt als eines mit Namen und Adresse allein.

Wenn der Eintrag steht, aber nichts passiert, liegt es fast immer an der Kategorie oder an einem alten Doppel-Eintrag. Sagen Sie uns den Firmennamen, wir schauen einmal drauf.

Wo es meistens hakt

  • Die falsche Kategorie. Der häufigste Fehler. Wer sich als „Handwerker“ einträgt statt als „Sanitärinstallateur“, taucht bei der konkreten Suche nicht auf. Die Hauptkategorie lässt sich später ändern, kostet dann aber Zeit.
  • Doppelte Einträge. Wenn schon ein alter Eintrag existiert und Sie einen neuen anlegen, konkurrieren beide miteinander. Vorher nach dem Firmennamen suchen und den bestehenden beanspruchen.
  • Name, Adresse und Telefon weichen ab. Die Angaben sollten überall identisch sein — im Profil, auf der Website, im Impressum, in Branchenbüchern. Schon „Str.“ statt „Straße“ an einer Stelle macht es Google schwerer, alles derselben Firma zuzuordnen.
  • Die Bestätigung wird liegen gelassen. Ohne Bestätigung erscheint das Profil nicht. Kommt die Postkarte nicht an, lässt sich der Vorgang wiederholen — das wird oft vergessen, und der Eintrag bleibt dauerhaft unsichtbar.
  • Anrufe von angeblichen Google-Partnern. Google ruft nicht an, um Geld für den Eintrag zu verlangen. Wer das tut, verkauft eine Dienstleistung, die Sie selbst kostenlos erledigen können — oder versucht, an Ihre Zugangsdaten zu kommen. Einfach auflegen.
  • Keine Bewertungen. Bewertungen wirken stark auf die lokale Platzierung. Fragen Sie zufriedene Kunden danach — aber kaufen Sie keine. Gekaufte Bewertungen fliegen auf und können das Profil kosten.

Häufige Fragen

Was kostet es, eine Firma bei Google einzutragen?

Nichts. Google schreibt in der offiziellen Hilfe, dass sich ein Unternehmensprofil kostenlos hinzufügen oder beanspruchen lässt. Es gibt keine Grundgebühr und keine laufenden Kosten. Kostenpflichtig ist nur Werbung über Google Ads, und die ist etwas völlig anderes als der Eintrag.

Kann ich meine Firma bei Google eintragen lassen?

Ja, das übernehmen Agenturen — es ist aber eine Sache von etwa 20 Minuten, die Sie selbst erledigen können. Sinnvoll wird Hilfe erst danach: bei der richtigen Kategorie, bei Fotos, beim Umgang mit Bewertungen und wenn ein alter oder doppelter Eintrag im Weg ist.

Wie lange dauert es, bis der Eintrag sichtbar ist?

Das Anlegen dauert etwa 20 Minuten. Danach folgt die Bestätigung, meist per Postkarte an die angegebene Adresse — dafür sollten Sie ein bis zwei Wochen einplanen. Erst danach erscheint das Profil in der Suche und auf Google Maps.

Brauche ich eine Adresse, wenn ich beim Kunden arbeite?

Nein. Für Betriebe ohne Ladenlokal gibt es das Einzugsgebiet: Die Adresse bleibt verborgen, stattdessen erscheinen die Orte, in denen Sie arbeiten. Das ist für Handwerk, Pflegedienste und mobile Dienstleister der richtige Weg. Ein angemietetes Postfach ist dagegen nicht zulässig und kann zur Sperrung führen.

Ersetzt der Google-Eintrag eine Website?

Nein, aber er ergänzt sie gut. Im Profil können Sie kaum zeigen, was Sie können, und Sie besitzen es nicht — Google kann es jederzeit sperren. Zusammen funktionieren beide am besten: Das Profil bringt Sie in die Karte, die Website überzeugt danach.

Mein Eintrag existiert, aber ich finde ihn nicht in der Suche. Woran liegt das?

Meist an einem von drei Dingen: Die Bestätigung fehlt noch, es gibt einen zweiten Eintrag, der mit Ihrem konkurriert, oder Sie suchen selbst von einem Ort außerhalb Ihres Einzugsgebiets. Bei der eigenen Website ist die Ursache oft eine andere — dazu haben wir eine eigene Seite.

Aus eigener Arbeit

687 Klicks in 90 Tagen — so ist es gelaufen

Kein Kundenprojekt, sondern unser eigenes: e-auto-foerderung-rechner.de. Eine neue Domain ohne Vorgeschichte, ohne Werbebudget. Die Zahlen kommen direkt aus der Google Search Console.

687Klicks in 90 Tagen
30.747Mal in der Suche gezeigt
11Wochen bis dahin

Klicks pro Woche über die Google-Suche

Warum die Kurve steigt

Nicht, weil zu Beginn alles richtig war. Sondern weil wir jede Woche in die Zahlen sehen: Welche Seite wird überhaupt angezeigt, welche bekommt Klicks, wo schauen Leute hin und gehen wieder. Daraus entsteht eine Liste — was als Nächstes angefasst wird, in welcher Reihenfolge, und was man besser lässt.

Das ist der eigentliche Unterschied zu einer Website, die einmal gebaut und dann vergessen wird. Eine Seite, die man beobachtet, wird jeden Monat ein Stück besser. Eine, die man nicht beobachtet, bleibt da stehen, wo sie am ersten Tag war.

Genau so ist auch diese Seite gebaut, die Sie gerade lesen. Wenn Sie wissen wollen, was bei Ihrem Thema drin wäre, sagen wir Ihnen vorher ehrlich, ob sich der Aufwand lohnt.

Einmal kurz sprechen