Was kostet Handwerkersoftware?
Ein Betrieb mit acht Leuten zahlt bei den gängigen Anbietern 300 bis 364 € im Monat — das sind 3.600 bis 4.400 € im Jahr, jedes Jahr aufs Neue. In fünf Jahren rund 18.000 bis 22.000 €. Die beworbenen 49 € gelten für einen Büroplatz ohne Module; jeder Monteur und jede Funktion kostet extra.
Ihr eigenes System: ab 2.500 € einmalig. Gebaut auf Ihre Abläufe, ohne Abo, ohne Lizenzen pro Kopf — und danach gehört es Ihnen.
Was ein Betrieb mit acht Leuten wirklich zahlt
Die Zahl aus der Anzeige. Sie gilt für einen Büroplatz, drei Nutzer, ohne Module. Zeiterfassung, digitale Formulare, Anbindung an den Steuerberater und jeder Monteur mit Smartphone kommen extra dazu.
Zwei Büroplätze, sechs Monteure, die üblichen Module. HERO 300 €, Bosch OfficeOn 300 €, openHandwerk 330 €, ToolTime 348 €, HERO ohne Vertragsbindung 364 €. Macht 3.600 bis 4.400 € im Jahr — und das jedes Jahr wieder. In fünf Jahren rund 18.000 bis 22.000 €.
Kein Standardprogramm, in das Sie sich hineinzwängen. Wir bauen das System um Ihre Abläufe herum: Ihre Formulare, Ihre Begriffe, Ihre Reihenfolge. Nur das, was Sie täglich brauchen — nichts, wofür Sie mitzahlen und es nie anfassen. Einmal bezahlt, kein Abo, keine Lizenzen pro Kopf, keine Preiserhöhung im dritten Jahr.
Wir bauen eigene Handwerkersoftware ab 2.500 € — einmalig, ohne Abo, ohne Lizenzen pro Kopf. Sagen Sie uns kurz, wie Sie arbeiten, dann bekommen Sie eine feste Zahl.
Was im Startpreis nicht drin ist
- Die Monteure. Büro- und App-Lizenzen werden fast überall getrennt berechnet. Bei HERO, Bosch, pds und plancraft kostet jeder Mitarbeiter mit Smartphone zusätzlich 15 bis 35 € im Monat. Bei acht Monteuren sind das schnell 2.000 € im Jahr obendrauf.
- Der Preis ohne Bindung. Die beworbenen Zahlen setzen fast immer 12 bis 24 Monate Vorauszahlung voraus. Monatlich kündbar kostet real 20 bis 40 Prozent mehr — bei HERO 135 statt 109 €, bei ToolTime 79 statt 59 €. openHandwerk verlangt bei langen Laufzeiten sogar Vorkasse.
- Die Module. Zeiterfassung, digitale Formulare, Kalender, Anbindung an den Steuerberater — bei Meisterwerk je 5 € pro Nutzer, bei ToolTime 19 € für DATEV. Der Grundpreis in der Werbung bildet selten ab, was ein Betrieb wirklich einschaltet.
- Einrichtung und Schulung. Bosch OfficeOn nimmt 399 € fürs Einrichtungspaket und 99 € je Datenübernahme, ToolTime 249 € für eine Stunde Training, Craftnote ab 150 € für Schulung. Meisterwerk und plancraft werben ausdrücklich damit, dass es bei ihnen nichts kostet.
- Der Weg wieder heraus. Mehrere Anbieter schreiben selbst, dass ein fehlerfreier Datentransfer beim Wechsel nicht garantiert werden kann. Wer wechselt, muss unter Umständen das alte System für die Aufbewahrungsfristen parallel weiterlaufen lassen — mit doppelten Lizenzkosten.
- Preiserhöhungen. Kein Anbieter veröffentlicht eine Preishistorie. Was ein Bestandskunde in drei Jahren zahlt, lässt sich vorher nicht recherchieren. Dass HERO neben dem Aktionspreis auch einen höheren Listenpreis ausweist, ist ein Hinweis darauf, wohin die Reise geht.
Häufige Fragen
Gibt es Handwerkersoftware ohne Abo?
Kaum noch. Bei den bekannten Marken ist die Kaufversion praktisch ausgestorben: HERO, Craftnote, ToolTime, Meisterwerk, plancraft, openHandwerk und Bosch OfficeOn sind reine Mietmodelle. Streit hat 2021 komplett auf Miete umgestellt. Echte Einmalkäufe gibt es noch bei kleineren Anbietern — baufaktura ab 695 €, Label Mobile ab 109 € plus kleiner Pflegegebühr — und bei pds als Kauflizenz ab 1.400 € je Arbeitsplatz. Der Funktionsumfang ist bei den günstigen Kaufprogrammen allerdings deutlich kleiner.
Warum nennen manche Anbieter keine Preise?
Von fünfzehn geprüften Anbietern veröffentlichen neun ihre Preise, sechs nicht — darunter Streit, Taifun, Sander & Doll, Moser und KWP. Taifun begründet das auf der eigenen Seite damit, dass sich die Lösung von Mitbewerbern unterscheide und ein Preisvergleich deshalb keinen Sinn ergebe. Auffällig ist das Muster: Die jüngeren Cloud-Anbieter nennen Preise, die etablierten ERP-Häuser verkaufen über das Beratungsgespräch.
Was kostet Handwerkersoftware für einen kleinen Betrieb?
Mit den öffentlichen Preisen vom August 2026: Bei drei Leuten in einem schlanken Paket zwischen 588 € (Meisterwerk) und 2.220 € (HERO) im Jahr. Realistischer wird es bei acht Leuten mit zwei Büroplätzen, sechs Monteuren und den üblichen Modulen — dann sind es 300 bis 364 € im Monat, also 3.600 bis 4.400 € im Jahr. Der Unterschied kommt weniger vom Grundpreis als davon, wie viele Zusatzlizenzen und Module separat berechnet werden.
Ist kostenlose Handwerkersoftware eine Option?
Für einen Teilbereich ja. Papierkram hat einen dauerhaft kostenlosen Tarif für die Buchhaltung, b:work bietet eine kostenlose Community Edition. Was dort fehlt, ist meist die Verbindung zwischen Angebot, Baustelle, Zeiten und Rechnung — also genau das, wofür man eine Branchensoftware eigentlich anschafft. Bei Landrix ist die Software gratis, der für den Betrieb nötige Support kostet dann 59 bis 149 € im Monat.
Was kostet eine eigene Handwerkersoftware ohne Abo?
Bei uns ab 2.500 € einmalig. Danach gehört Ihnen das System — keine monatlichen Lizenzen, keine Module, keine Laufzeit. Individualsoftware gilt als unbezahlbar, weil im Markt üblicherweise 15.000 bis 50.000 € aufgerufen werden. Wir machen das anders. Was Ihr Betrieb konkret braucht, klären wir in einem kurzen Gespräch — danach bekommen Sie eine feste Zahl.
Was ist in einem eigenen System enthalten?
Alles, was Sie täglich brauchen: Anfragen an einer Stelle, Kunden und Objekte, Angebote schreiben, Rechnungen, Termine, Zugänge für Ihr Team — und das, was Ihren Betrieb ausmacht und in keiner Standardsoftware steht. Sie sagen uns, wie Sie arbeiten, und bekommen genau das. Nicht mehr, nicht weniger.
Muss ich für ein eigenes System monatlich zahlen?
Nein. Ein eigenes System läuft ohne Abo — auf Wunsch sogar auf Ihrem eigenen Server, wenn Sie einen haben. Damit sind Sie unabhängig von Preiserhöhungen, Vertragslaufzeiten und der Frage, was passiert, wenn ein Anbieter sein Produkt einstellt.
Wie viele Betriebe nutzen überhaupt eine Branchensoftware?
Weniger als man denkt. Laut Bitkom-Studie 2025 setzen zwar 53 Prozent der Handwerksbetriebe digitale Technik ein, aber nur 13 Prozent nutzen Software mit automatisierter Projekt- oder Zeitplanung. 30 Prozent führen die Buchhaltung noch mit Stift und Papier, 42 Prozent die Baustellendokumentation. Bei über einer Million Handwerksbetrieben in Deutschland — vier Fünftel davon mit weniger als zehn Beschäftigten — ist der Nachholbedarf also erheblich.
Worauf sollte ich beim Vergleich achten?
Rechnen Sie nicht mit dem Startpreis, sondern mit Ihrer echten Besetzung: wie viele Büroplätze, wie viele Monteure mit App, welche Module. Fragen Sie vor Vertragsschluss verbindlich nach Einrichtungskosten, Datenübernahme und Datenexport beim Ausstieg. Und schauen Sie auf die Laufzeit — der beworbene Preis gilt fast immer nur bei jährlicher Vorauszahlung.
687 Klicks in 90 Tagen — so ist es gelaufen
Kein Kundenprojekt, sondern unser eigenes: e-auto-foerderung-rechner.de. Eine neue Domain ohne Vorgeschichte, ohne Werbebudget. Die Zahlen kommen direkt aus der Google Search Console.
Klicks pro Woche über die Google-Suche
Warum die Kurve steigt
Nicht, weil zu Beginn alles richtig war. Sondern weil wir jede Woche in die Zahlen sehen: Welche Seite wird überhaupt angezeigt, welche bekommt Klicks, wo schauen Leute hin und gehen wieder. Daraus entsteht eine Liste — was als Nächstes angefasst wird, in welcher Reihenfolge, und was man besser lässt.
Das ist der eigentliche Unterschied zu einer Website, die einmal gebaut und dann vergessen wird. Eine Seite, die man beobachtet, wird jeden Monat ein Stück besser. Eine, die man nicht beobachtet, bleibt da stehen, wo sie am ersten Tag war.
Genau so ist auch diese Seite gebaut, die Sie gerade lesen. Wenn Sie wissen wollen, was bei Ihrem Thema drin wäre, sagen wir Ihnen vorher ehrlich, ob sich der Aufwand lohnt.
Einmal kurz sprechen