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Für Handwerksbetriebe

Website für Handwerker

Eine Handwerker-Website hat genau zwei Aufgaben: gefunden werden, wenn jemand in der Nähe ein Problem hat — und diesem Jemand in zehn Sekunden zeigen, dass Sie es lösen. Alles andere ist Beiwerk. Der Einstieg liegt bei 890 €, und die wichtigste Seite ist meistens nicht die Startseite.

Was wirklich Anfragen bringt

01Die Telefonnummer

Groß, oben, auf jeder Seite, und auf dem Handy als Knopf zum Antippen. Kunden im Handwerk rufen an, sie schreiben keine Formulare aus. Wenn die Nummer erst im Fußbereich steht, kostet das Aufträge.

02Eigene Fotos

Bilder von echten Baustellen und dem eigenen Team schlagen jedes Stockfoto. Ein Kunde will sehen, wer bei ihm klingelt. Vorher-Nachher-Aufnahmen wirken dabei am stärksten.

03Eine Seite pro Leistung

Wer „Badsanierung Kassel“ sucht, findet keine Startseite, auf der Bad unter zwölf anderen Punkten steht. Eine eigene Seite pro Gewerk ist der größte Hebel für Sichtbarkeit.

04Das Einzugsgebiet

Schreiben Sie hin, wo Sie arbeiten — mit Ortsnamen. Google braucht das, und Kunden auch. Ein Satz wie „Wir arbeiten im Umkreis von 40 Kilometern um Kassel“ macht mehr Unterschied, als er sollte.

Sagen Sie uns, welches Gewerk und welches Einzugsgebiet — dann sehen Sie an einem konkreten Beispiel, wie das aussehen würde. Ohne Termin und ohne Verpflichtung.

Was Sie sich sparen können

  • Einen Blog, den niemand pflegt. Drei Beiträge aus dem Gründungsjahr sehen schlechter aus als gar kein Blog. Wenn keine Zeit dafür da ist — und im Handwerk ist keine Zeit dafür da — lieber weglassen.
  • Animationen und Effekte. Sie kosten Ladezeit und lenken vom Anruf ab. Auf einem Handy mit schlechtem Empfang auf der Baustelle sind sie ein echtes Problem.
  • Preislisten für alles. Im Handwerk hängt der Preis vom Objekt ab. Eine Preisangabe, die dann doch nicht stimmt, erzeugt Diskussionen. Besser: Spannen nennen oder erklären, wovon es abhängt.
  • Ein Kontaktformular als einzigen Weg. Formulare sind gut als Ergänzung, aber nicht als Ersatz für die Nummer. Wer nachts eine kaputte Heizung hat, füllt kein Formular aus.
  • Den Verweis auf Facebook statt einer eigenen Seite. Eine Facebook-Seite gehört Ihnen nicht, taucht bei Google schlechter auf und schließt alle aus, die dort kein Konto haben.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website für einen Handwerksbetrieb?

Eine einseitige Website mit Leistungen, Fotos und Kontakt beginnt bei 890 €. Sobald jedes Gewerk eine eigene Seite bekommen soll — was für die Auffindbarkeit deutlich mehr bringt — liegt der Einstieg bei 1.890 €. Beides sind einmalige Kosten, dazu kommen Domain und Hosting.

Brauche ich als Handwerker überhaupt eine Website? Ich habe genug Aufträge.

Wenn die Auftragslage stimmt, ist die Website kein Notfall. Sie wird es in zwei Fällen: wenn Sie Mitarbeiter oder Azubis suchen, denn die schauen zuerst online — und wenn Sie sich die Aufträge aussuchen wollen statt zu nehmen, was kommt. Beides funktioniert schlecht ohne Seite.

Reicht ein Eintrag bei Google statt einer Website?

Ein Google-Unternehmensprofil ist wichtig und kostenlos — es sollte auf jeden Fall angelegt sein. Als Ersatz reicht es nicht: Dort können Sie kaum zeigen, was Sie können, und Sie besitzen den Eintrag nicht. Zusammen funktionieren beide am besten, denn das Profil verlinkt auf die Website.

Wie lange dauert es, bis die Website Anfragen bringt?

Online ist sie nach zwei bis vier Wochen. Bis Google sie für lokale Suchen zeigt, vergehen meist noch einmal einige Wochen. Realistisch sind die ersten Anfragen über die Suche nach zwei bis drei Monaten — schneller geht es, wenn Sie die Adresse aktiv weitergeben, auf Fahrzeugen, Rechnungen und im Google-Profil.

Muss die Website barrierefrei sein?

Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz gilt seit dem 28. Juni 2025, betrifft aber vor allem Websites, über die Verbraucher direkt Verträge abschließen — also Shops oder verbindliche Buchungen. Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten und unter zwei Millionen Euro Umsatz sind bei reinen Dienstleistungen ausgenommen. Für die typische Handwerker-Website mit Leistungen und Kontaktformular besteht meist keine Pflicht. Gut lesbar und bedienbar sollte sie trotzdem sein — die Kunden werden älter.

Kann ich die Website später selbst ändern?

Ja, wenn das von Anfang an eingeplant ist. Für Texte, die sich selten ändern, ist es meist günstiger, Änderungen bei Bedarf machen zu lassen. Wenn Sie regelmäßig Referenzen oder Stellenanzeigen einstellen wollen, lohnt sich eine Oberfläche dafür.

Aus eigener Arbeit

687 Klicks in 90 Tagen — so ist es gelaufen

Kein Kundenprojekt, sondern unser eigenes: e-auto-foerderung-rechner.de. Eine neue Domain ohne Vorgeschichte, ohne Werbebudget. Die Zahlen kommen direkt aus der Google Search Console.

0Klicks in 90 Tagen
0Mal in der Suche gezeigt
0Wochen bis dahin

Klicks pro Woche über die Google-Suche

Was dahintersteckt

  1. Nicht das Werkzeug bewerben, sondern Fragen beantworten. Der Rechner selbst bringt 15 der 687 Klicks. Vier Ratgeberseiten bringen 649. Wer sucht, hat eine konkrete Frage — keine Lust auf ein Produkt.
  2. Die Frage wörtlich in den Titel. Eine Seite hieß zuerst „zvE berechnen“ und bekam 360 Mal die Anfrage „brutto oder netto“ angezeigt — bei null Klicks. Niemand erkannte seine Frage wieder.
  3. Die Antwort nach oben. Nicht erst Definitionen, sondern im ersten Satz das, wonach gefragt wurde. Bei den engsten Suchbegriffen liegt die Klickrate dadurch bei über 20 Prozent.
  4. Dranbleiben. In Woche eins waren es vier Klicks. Wer da aufhört, sieht die 94 nie.

Genau so ist auch diese Seite gebaut, die Sie gerade lesen. Wenn das für Ihren Betrieb interessant klingt: einmal kurz sprechen — wir sagen Ihnen vorher, ob sich das bei Ihrem Thema lohnt.